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    Geil hast du das wirklic


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Geschichte

Es war der 3.April 2014. Ich fuhr auf dem kaputtgefahrenen Asphalt mit meinem alten Fahrrad Richtung London. Ich war schon spät dran und trat deshalb in die Pedale. Nachdem ich noch ein paar deutschen den Weg erklärt hatte, kam ich endlich an. Kleine Kinder spielten fröhlich mit ihrem Dad auf dem Spielplatz. Das waren Zeiten, dachte ich und erinnerte mich an früher, wo ich noch so unschuldig mit meinen dreckigen Händen in Mum?s Haaren gespielt hatte. Ach ja, ich seufze und schloss mein Fahrrad an eine rostige Straßenlaterne. Ich ging den Rest der Promenade zu Fuß, denn hier war striktes Fahrverbot. Endlich angekommen, machte ich die Tür auf. Mir schoss direkt eine heftige Bierfahne entgegen. Ich ging hinter den Tresen und zog mir die Braun, Schwarz, gestreifte Gelbe Schürze an. ? Hallo Süße!?, Scarlett kam mir strahlend entgegen. Das hieß sie hatte einen neuen Kerl an der Angel. ? Hey Scarlett, wie geht es dir?? Wir umarmten uns und da fing Scarlett auch schon an zu plappern. ? Er sitzt da mit seinen Kollegen und spielt Dart.? Sie lachte und deutete auf 8 Angetrunkene Männer. Ich lachte bedrückt den die Vorstellung das einer sich für mich interessieren würde war 1:8. Scarlett nahm mich in den Arm, denn sie sah das ich traurig wurde. ? Hey, Kopf hoch wir finden den richtigen.? ?Mhh, du bist die beste.? Ich drückte ihr einen Kuss auf die Wange. John kam rein und mahnte: ? An die Arbeit sonst seit ihr nachher einen Kopf kürzer!? Er lachte laut mit seiner tiefen dunklen Stimme. Er war sehr nett, aber kein Typ für mich. ? 5 Bier 1 Wasser und 2 Cocktails bitte.? Ein gut aussehender Mann mit breiten Schultern und schwarzen Haare stand vor mir und lächelte mich an. ? Ähh welche Cocktails denn? Die Dragon Rose Daiquiris oder die Martelljitos?? Ich war ganz erstaunt, dass ich so stotterte. Hoffentlich merkte er nicht, dass ich wegen ihm so nervös war. ? Gib mir von jedem einen. Ich hoffe die Jungs mögen den.? Während ich die Cocktails mixte fragte er mich wie ich heiße und wie alt ich bin. Langsam ließ die Anspannung nach und ich beschloss einfach auf mein Herz zuhören. Als ich die Drinks auf den Tresen stellte, lächelte er mich verschmitzt an. ? Hast du deinen Collegeabschluss?? ? Ähm ja?!? ? Warst du auf dem University of the Arts London?? ? Äh ja aber wieso?? ? Oh man im ernst?? Du bist die Kitty Mc. Gernen? Kennst du mich nicht mehr?? Ich bin Leo Hartman der Austauschüler!? Oh man diese Sache konnte mir echt gespart bleiben. Ich hatte ihn mir direkt geangelt, und leider meiner besten Freundin ausgespannt. Danach war Schluss mit der Freundschaft und alle hatten irgendwas gegen mich. Ich war kurz davor das College zuschmeißen und nach Deutschland auszuwandern. Er war der Grund, dass ich mein Leben wegschmeißen wollte. Er kam aus Deutschland und sprach fließend Deutsch, Englisch und noch 3 weitere Fremdsprachen. ?Oh nein im Ernst? Was treibst du dich denn hier in London rum?? Irgendwie strahlte ich und er lachte laut. ? Was ich hier mache? Ich wohne seit 3 Jahren hier! Ich bin der Freund von Esta Mc. Fan.? Oh er war also der Freund meiner Ex. besten Freundin. Na ja war ja klar gewesen. Denn nachdem ich mit ihm Schluss gemacht hatte, war sie direkt mit ihm zusammen und ich hatte den größten Fehler meines Lebens gemacht. Sie wurden zu dem Traumpaar des College. Bis die Abreise bevor stand. Sie küssten ununterbrochen und ich stand da neben. Als ich das Abschiedsgeschenk ihm gegeben hatte, hatte er laut gelacht und es eiskalt zerrissen. Er hatte die anderen herzlich verabschiedet und mich? Was war mit mir? Mich hatte er im Regen stehen lassen als ich ihn gebraucht hatte. Der Bus war weg, und ich stand da. Die anderen gingen langsam wieder rein. Ich stand da traurig und allein. Hatte nichts was mich mehr hielt. Eine Freundin hatte ich nicht, einen Freund hatte ich nicht, eine Mutter die mich tröstete? Hatte ich nicht. Ich hatte nichts. Ich wollte mir das Leben nehmen. Doch so war ich nicht. Aufgeben war noch nie meine Stärke. Ich ging rein und meine Tränen liefen und liefen. Meine Wimperntusche verlief und ich konnte nicht mehr regelmäßig atmen. Mein Herz pochte und ich schloss damals einfach nur meine Augen. Ich sperrte mich 4 lange Tage in mein Zimmer ein. Ich brach jeden Kontakt zu der Außenwelt ab. Denn ich dachte, wer macht sich schon Sorgen um mich? Es will mich doch sowieso keiner. Wieder liefen die Tränen einfach weiter. Auch wenn ich sagte du darfst nich aufgeben. Du darfst das nicht. Und ich tat es auch nicht. Mein bester Freund rettete mich vor meinem Ende. Er hatte mich wieder aufgebaut. Ich rappelte mich also auf und ließ die alte Welt hinter mir. Ich machte den Abschluss und zog in eine kleine Wohnung am Stadtrand. ? Oh schön!?, irgendwie klang das abstoßend und mein lächeln verschwand aus meinem Gesicht. ? Hey Kitty, denkst du immer noch an die eine Geschichte von früher? Wir waren jung und unerfahren!? Ich lachte bitter. ? Früher? Das war vor 4 Jahren. Und denk nicht ich hätte einmal an dich gedacht.? Ich giftete ihn so sehr an das er mir schon wieder leid tat. Langsam verschwand auch sein nettes Lächeln. ? Sorry ich bin nur etwas überrumpelt. Das ist mir alles etwas viel.?, ich wischte die Feuchte stelle um mein Auge weg. ? Ach nicht so schlimm. Ich geh dann mal wieder zu den anderen.? Er nahm die Drinks alle auf einmal und ich befürchtete schon, dass die Gläser gleich den Schwarz-Weiß gestreiften Boden schmückten. Doch er kam sicher bei den anderen an und vertiefte wieder in das Dartspiel. Während ich die anderen Gäste bediente musste ich immer wieder auf ihn gucken. Das merkte auch meine Freundin Scarlett. ? Hey.. siehst du da ist doch auch schon dein Traumprinz.? Sie zwinkerte mir verschwörerisch zu. ? Scarlett er ist schon vergeben und außerdem habe ich nicht so gute Erinnerungen an ihn.? Oh non, das darf doch nicht wahr sein. Wieso denn gerade der?? ? Weil er gut aussieht, heiß und einfach nett ist.? Ich lächelte. Irgendwie etwas hilflos. ? Komm das wird schon.? Ich nickte und ging Richtung Toilette. Diese Hilflosigkeit trat immer mehr in mein Bewusstsein. Ich fühlte mich ein kleines bisschen wie früher. Wie früher? Sagte ich das jetzt auch schon? Ich sank auf den Toilettenboden. Langsam kamen mir wieder die Tränen. Ich erinnerte mich als ich meinen 2 Freund endlich geküsst hatte, als ?Wer liebt, der lebt? von Michelle im Radio kam. Wir waren glücklich. Ich hatte mit ihm ein Schloss in Paris abgeschlossen und dann auf einen Zettel aufgeschrieben das ich mit meinem Traumprinz ein Haus am Meer kaufe. Das wir alleine alt wurden. Ich war jetzt 25 Jahre alt und hatte nicht täglich Männerbesuch. So wie meine anderen Freundinnen. Täglich. Langsam kam mein Bewusstsein wieder ans Tageslicht. ?Kitty? Alles ok?? Leo stand neben mir. Er sah bedrückt aus. ? Jaja alles okay.? ? Hey Kitty ich wollte mich bei dir entschuldigen das war nicht so gemeint. Ich war ein bisschen überrumpelt das du hier arbeitest, denn normalerweise bin ich immer Donnerstags hier.? ? Ich habe eine Schicht von Elli übernommen die kennst du bestimmt.? ?Ja klar, sie bedient uns immer.? Ich stand auf und glitt über meine Schürze. Ich machte meine Haare auf und versuchte sie irgendwie schön glatt zusammen zu binden, was mir leider nicht gelang. ? Wenn ich was sagen darf? Du siehst mit offenen Haaren süßer aus.? Ich starrte ihn entgeistert an. ??????????????.. ? Meinst du das ernst?? ?Ja, du siehst viel natürlicher aus.? Ich schwieg. Er wischt sich mit dem Handrücken über das etwas verschwitzte Gesicht. Ich runzelte die Stirn und ließ die Haare wieder fallen. Er lächelte. Ich lächelte. Ich pustete mein Pony aus dem Gesicht und ging Richtung Tür. ? Was machst du eigentlich auf dem Damenklo?? Ich drehte mich auf dem Absatz um und schaute ihn erwartungsvoll an. ?Äh ich hatte dich gehen sehen und ich hatte Angst?.? ? Du hattest Angst?? Ich lachte spöttisch. ? Ja Kitty, ich hatte Angst. Du saßt so aufgelöst aus.? ? Ach rate mal warum?? Meine Laune war jetzt wieder auf dem Nullpunkt. Doch bevor ich ihn überhaupt ausreden ließ sagte ich: ? Ach auch egal. Ich muss jetzt arbeiten. Und nicht plaudern! Tschüss, Leo Hartmann ? Er wollte noch was sagen doch ich hatte die Tür schon geschlossen. Er rutschte die Wand hilflos runter und schloss die Augen. Sie war immer sein Mädchen gewesen. Doch sie war schwierig geworden. Sehr schwierig. Ich setzte mich erstmal auf einen Barhocker und musste nachdenken. Die Bilder von früher würden immer präsenter. Seine Haut, sein Lachen all das hatte sie Jahrelang vergessen wollen und jetzt war er einfach wieder da.
24.8.14 16:41
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


dana (24.8.14 16:43)
Geil hast du das wirklich selber geschrieben?

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